Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Navigationssystem
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Ein Navigationssystem ist ein technisches System, das mithilfe von Positionsbestimmung (Satellit, Funk, Mobilfunk bzw. inertes oder autonomes System) und Geoinformationen (Topologie-, Straßen-, Luft- oder Seekarten) eine ZielfĂŒhrung zu einem gewĂ€hlten Ort oder eine Route unter Beachtung gewĂŒnschter Kriterien, siehe auch die mittlerweile breite Auswahl an digitalen Routenplanern, ermöglicht.

Contents

‱ Aufbau
‱ Geschichte
‱ Geschichte
‱ Bauformen
‱ Technologien
‱ Luftfahrt
‱ Siehe auch
‱ Weblinks
‱ Literatur

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Aufbau

Das eigentliche, auf Funknavigation basierende System ist meist zweiteilig. Es besteht aus einer Empfangseinheit, die Funksignale mehrerer kodierter Sender auf ihre Laufzeit hin untersucht. Aufgrund dieser Daten berechnet es seinen aktuellen Standort (zur Abgrenzung siehe auch Inertiales Navigationssystem). Fast alle der heute erhÀltlichen NavigationsgerÀte benutzen globale Navigationssatellitensysteme wie GPS, GLONASS, Beidou oder Galileo zur Positionsbestimmung.

Die sichere Berechnung ist möglich, sobald drei Signale empfangen werden, denn nur dann können unvermeidbare Uhrenfehler im EmpfĂ€nger ausgeglichen werden. Bei einem vierten Signal lĂ€sst sich zusĂ€tzlich die Meereshöhe bestimmen. Wenn noch weitere Satellitensignale vorliegen, erhöht das die PrĂ€zision der Berechnung. Damit ergibt sich die geographische Position in Breitengrad und LĂ€ngengrad, wobei die Genauigkeit heute bei wenigen Metern liegt. ErgĂ€nzt wird das System meist durch einen elektronischen Kompass, so dass außer der Position auch die Bewegungsrichtung des Benutzers bekannt ist. Mit der Einbeziehung des Dopplereffekts ist auch eine Berechnung der aktuellen Geschwindigkeit des EmpfĂ€ngers möglich.

Navigationssysteme ĂŒbertragen diese Daten in digitale Karten und können somit nicht nur die Position in Koordinaten angeben, sondern auch ein grafisches, benutzerfreundlicheres Abbild der Position in einer digitalen Karte erzeugen. Durch das Vorhandensein von Kartenmaterial im Navigationssystem besteht die Möglichkeit, nach Eingabe von Zielkoordinaten eine Route vom momentanen Aufenthaltsort zum gewĂŒnschten Zielort zu erhalten. Dabei wird nicht die Luftlinie zwischen Ausgangsposition und Ziel angezeigt, sondern ein Weg ĂŒber Verkehrswege, wie sie im Kartenmaterial hinterlegt sind, der mit einem sogenannten Routing-Verfahrens bestimmt wurde. So besteht die Möglichkeit, sich vom Navigationssystem auch in unbekannter Umgebung zum Ziel fĂŒhren zu lassen. Die Empfehlungen zur Route werden meist durch Anzeige auf dem Display und gesprochene Abbiegeanweisungen gegeben.

Das Berechnen einer Route ĂŒber die Verkehrswege des Straßenverkehrs, in dem oft eine Vielzahl von Straßen zum gewĂŒnschten Ziel fĂŒhren, stellen hohe Anforderungen an das System. VerkehrsfĂŒhrungen wie BrĂŒcken, Einbahnstraßen, Sackgassen, FĂ€hren oder Ă€hnliches mĂŒssen beachtet werden. Da im Straßenverkehr auch Geschwindigkeitsbegrenzungen und zu erwartende Durchschnittsgeschwindigkeiten zu beachten sind, bieten fast alle Navigationssysteme an, Routen nach verschiedenen Kriterien zu berechnen, beispielsweise Minimierung der Fahrzeit, Minimierung der Fahrstrecke, Vermeidung von Autobahnen, Vermeidung von Mautstraßen.

Geschichte

Die ersten Navigationssysteme waren das sogenannte LORAN-C (Long Range Navigation), das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges entwickelt wurde und zunĂ€chst als Navigationserleichterung fĂŒr Kampfflugzeuge diente, sowie das ursprĂŒnglich „QM“ genannte Decca, das zur maritimen Navigation eingesetzt wurde.

LORAN-C besteht aus 19 Sendestationen, die weltweit verteilt sind. Eine Station dient als Hauptsender, die anderen als Nebensender. Aus der Zeitdifferenz der Signale kann die Position errechnet und anhand einer Karte bestimmt werden.

FĂŒr die maritime Navigation war OMEGA ein Funknavigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das von 1968 bis 1997 in Betrieb war.

Heute beruhen die meisten Systeme auf den globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS) wie GPS, GLONASS, Beidou oder Galileo. Der Einsatz begann im Bereich des Flugverkehrs und weitete sich dann auf die Schifffahrt aus. Seit den 1990er Jahren finden Navigationssysteme auch Einzug in andere Bereiche, z. B. den Straßenverkehr. Um 2000 hinzugekommen sind auch Einsatzgebiete im Outdoor-Bereich wie Wandern, Radsport oder Geocaching.

Auch in der Landwirtschaftcite-ref-1[1] und im Straßenbaucite-ref-2[2] werden Navigationssysteme verwendet, teils mit verbesserter Genauigkeit im cm-Bereich durch Echtzeitkinematik.

Die aktuellen Satelliten-Navigationssysteme bestehen meist aus der Kombination von einem GNSS-EmpfÀnger und einer elektronisch gespeicherten Karte. Es gibt jedoch auch Navigationssysteme, die sich die benötigte Karten-Information aus dem Internet herunterladen, z. B. Google-Maps auf Smartphones.cite-ref-3[3]

Kraftfahrzeug-Navigationssysteme

Geschichte

Die Geschichte von Navigationssystemen fĂŒr Automobile begann bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit unterschiedlichen GerĂ€ten, die als Hilfsmittel zur Navigation entwickelt wurden.cite-ref-4[4] Der amerikanische Ingenieur Joseph W. Jones aus New York meldete 1909 ein scheibenförmiges Straßen- und Ortsverzeichnis mit KilometerzĂ€hler zu dem 1912 veröffentlichten US-Patent Nr. 1040345 an. Das GerĂ€t wurde mit der Tachowelle verbunden, um die Scheibe weiterzudrehen. Das GerĂ€t konnte von einem Beifahrer oder von Passagieren auf der hinteren Sitzbank abgelesen werden, um dem Chauffeur die Richtung entsprechend anzusagen.cite-ref-5[5] Der Hersteller Baldwin aus Boston bot 1909 das GerĂ€t Auto Guide an. Das GerĂ€t wurde im Blickfeld hinter dem Lenkrad angebracht und enthielt eine sichtbare Streckenbeschreibung auf Rollen aus Zelluloid, die entsprechend der zurĂŒckgelegten Fahrstrecke von Hand weitergedreht wurden. Das Signaling Device von Chadwick hatte drehbare Papierscheiben mit Streckeninformationen und mechanisch betĂ€tigte Fahrtrichtungszeiger. Lee S. Chadwick meldete 1910 seine Erfindung als Signaling Device an und erhielt 1916 das Patent zu dem GerĂ€t.cite-ref-6[6]

1911 fĂŒhrte die SocietĂ  Italiana Segnalatore Automatico ein System an, das u. a. mit dem österreichischen Patent Nr. 55809 im Jahr 1912 geschĂŒtzt wurde. Bei diesem System war auf Landkarten in Rollenform der Streckenverlauf mit markanten Punkten und Abzweigungen eingezeichnet. Indem der Fahrer die Rolle dem Fahrtverlauf folgend weiterdrehte, hatte er immer die Orientierung, wie er weiterfahren musste.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]

Ein GerÀt mit Sprachansage erfand der amerikanische Erfinder George E. Boyden aus New York zur US-Patent Nr. 1168053 das Vehicle Signaling System,. Ein Phonograf sagte die Hinweise zum Streckenverlauf an.cite-ref-9[9] 1921 erschien der Map Holder von John J. Bovy aus Minnesota.cite-ref-10[10]

1932 wurde in Italien das Iter Auto (Eigenschreibweise Iter Avto; sinngemĂ€ĂŸ fĂŒr „Der Weg des Autos“) vorgestellt. Es war ein weiterer frĂŒher VorlĂ€ufer heutiger NavigationsgerĂ€te. Jedoch wurden, auch bedingt durch die damals eher geringe Anzahl von Autos auf den Straßen, nicht viele GerĂ€te abgesetzt.cite-ref-11[11]

Das Funktionsprinzip des Iter Avto bestand aus der Anzeige einer vorher festgelegten Strecke. Sie wurde auf eine Papierrolle ĂŒbertragen und in das Iter Avto eingelegt. Das System ist mit dem Antrieb des Fahrzeugs verbunden. Je nach Geschwindigkeit wurde die Rolle langsamer oder schneller abgespult. Durch eine Sichtscheibe im GerĂ€t sah der Fahrer den jeweils vor ihm liegenden nĂ€chsten Streckenabschnitt. Bedingung fĂŒr die korrekte Funktionsweise war, dass auch wirklich exakt diese Strecke befahren wurde, denn es gab keine Sensoren, die Abweichungen von der Wegbeschreibung erkannt hĂ€tten.cite-ref-12[12] NavigationsgerĂ€te, die diese Technik auch heute noch einsetzen, sind Roadbooks, die bei Oldtimer-, Fahrrad- und Motorradtouren genutzt werden.

ali1980 wurde im Raum Recklinghausen das System ALI (Autofahrer-Leit- und Informationssystem) im Probebetrieb installiert; 400 Fahrzeuge nahmen an dem Versuch teil. FĂŒr die Zieleingabe mussten Codes aus einem Heft abgelesen und in das GerĂ€t eingegeben werden. Die grobe Positionsbestimmung erfolgt durch am Straßenrand aufgestellte Funksysteme mit Antennen in der Fahrbahn. Über diese wurde das GerĂ€t beim Überfahren mit einem Zentralcomputer verbunden, der Fahranweisungen berechnete und an das Fahrzeug zurĂŒckschickte. Über ein LC-Display erhielt der Fahrer Fahreinweisungen. Das System konnte auch Empfehlungen zur Stauumfahrung geben und vor Nebel oder GlĂ€tte warnen.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]

1981 brachte Honda in Kooperation mit Alpine Electronics erstmals ein Auto-Navigationssystem, den Electro Gyrocator, auf den Markt. Im Heck des Fahrzeugs befand sich ein Vakuumtank, in dem ein aus der Luftfahrt ĂŒbernommener Drehwinkelsensor RichtungsĂ€nderungen erfasste. Gemeinsam mit einem Wegstreckensensor lieferte er ein Signal, aus dem der Bordrechner eine der zurĂŒckgelegten Fahrstrecke entsprechende Linie berechnete, die auf einem Monochrom-Monitor in der Mittelkonsole des Wagens angezeigt wurde. Zur geographischen Orientierung musste der Fahrer eine transparente Karte vor den Monitor spannen und die angezeigte Wegstrecke mit dem dazu passenden Straßenverlauf auf der Karte zur Deckung bringen. Der Electro Gyrocator war jedoch noch kein Navigationssystem im heutigen Sinne, da er weder den absoluten Standort des Fahrzeugs ermitteln noch dem Fahrer VorschlĂ€ge zur Routenwahl machen konnte.

Im Jahr 1982 entwickelte die Blaupunkt GmbH in Hildesheim den „Elektronischen Verkehrslotsen fĂŒr Autofahrer“, kurz EVA. Die Ortung beruhte auf der Erfassung durch Radsensoren. Der Nutzer erhielt die Fahranweisungen als Sprachausgabe. EVA wurde 1983 offiziell vorgestellt. Es war das erste autarke Navigationssystem.

1984 stellte VDO in Kooperation mit einem Straßenkartenverlag das System City-Pilot vor. Kern dieses in der Werbung als „elektronisches Navigationssystem“ bezeichneten GerĂ€tes war ein Erdmagnetfeld-Sensor, der die ungefĂ€hre Position des Fahrzeugs ermittelte. Jede Seite der Karte enthielt einen Barcode mit den zum Mittelpunkte des jeweiligen Kartenausschnittes gehörenden Koordinaten. Über ein LesegerĂ€t konnte der Barcode erfasst werden, womit keine straßengenaue, sondern lediglich eine Navigation in den zugehörigen Kartenausschnitt möglich war. Das VDO-System unterstĂŒtzte den Fahrer bei der Navigation, indem es ihm die Himmelsrichtung und die Entfernung (Luftlinie) zum Zielkartenausschnitt anzeigte.cite-ref-15[15]

1985 brachte das kalifornische Unternehmen Etak den Navigator auf den Markt, der noch ohne GPS-Daten arbeitete. Nach Eingabe der Position auf einer digitalisierten Karte auf einem kleinen, grĂŒn leuchtenden Bildschirm orientierte sich der Navigationscomputer anhand von zwei Radsensoren und einem Kompass im digital abgespeicherten Straßennetz. Wegen der geringen SpeicherkapazitĂ€t mussten immer wieder Daten von einem Data-Kassettenrecorder in das GerĂ€t ĂŒberspielt werden, was den Betrieb umstĂ€ndlich machte. Da die finanziellen Möglichkeiten von Etak begrenzt waren, konzentrierten sie sich spĂ€ter auf die Herstellung digitaler Landkarten und verkauften GerĂ€telizenzen an Blaupunkt (Deutschland), Clarion (Japan) und Delco (USA).

1987 fĂŒhrte Toyota im Crown die ersten CD-ROM-basierten Pkw-Navigationssysteme ein, mit Farbmonitor.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]

Im Jahr 1989 brachte Bosch ĂŒber die Tochterfirma Blaupunkt das TravelPilot IDS auf den Markt. Dieses System navigierte mittels Informationen von Radsensoren sowie einer gespeicherten digitalen Straßenkarte. Pioneer folgte 1990 mit dem ersten GPS-gestĂŒtzten Auto-Navigationssystem.

1990 wurde das erste eingebaute GPS-Navigationssystem im Luxus-CoupĂ© Mazda Eunos Cosmo eingefĂŒhrt, und zwar das Car Control System (CCS).cite-ref-19[19]cite-ref-20[20] Toyota hatte 1991 die ersten ab Werk eingebauten GPS-Navigationssysteme (inklusive Farbmonitor) im Crowncite-ref-21[21] und Soarer, ab 1992 die weltweit ersten mit Sprachausgabe im Celsior eingefĂŒhrt.cite-ref-22[22] Das erste Auto eines europĂ€ischen Herstellers, das ab Werk mit einem Navigationssystem angeboten wurde, war 1994 der BMW 7er.cite-ref-23[23]

Mit dem Wegfall der gezielten Verschlechterung des GPS-Signals durch das US-MilitĂ€r im Jahr 2000 wurde die rein GPS-gestĂŒtzte Navigation auch im Pkw erschwinglich. Vorher betrug die Genauigkeit rund 100 m, weshalb fĂŒr eine prĂ€zise Navigation vor allem in Stadtbereichen zusĂ€tzliche Hilfsmittel (Radsensoren, Kreiselkompass) notwendig waren. Diese sind heute nur noch zur Aufrechterhaltung der Navigation unter schlechten Empfangsbedingungen (z. B. in „Straßenschluchten“ oder Tunneln) nötig.

Heute gibt es im Privatkundenbereich GNSS-gestĂŒtzte Navigationssysteme in Form von Auto-Festeinbauten (z. B. Autoradios von Drittanbietern), als transportables Stand-alone-GerĂ€t oder auch als Software-Erweiterung fĂŒr PC, PDA oder Smartphones. Nachdem z. B. Google Maps kostenlose Karten und Routing bietet, die Karten auch fĂŒr den Offline-Betrieb gespeichert werden können, und auf den Daten der Nutzer hochaktuelle Verkehrsinformationen benutzt werden, ist die Nutzung weit verbreitet.cite-ref-24[24]

Anforderungen

Bei kurzzeitigem Signalausfall (Tunnel) braucht man Systeme, die die aktuelle Position extrapolieren. Die Ideallösung bestĂŒnde in einer Inertial-Komponente, die ihre Position nach Wegfall des Funksignals durch Informationen eines TrĂ€gheitssystems interpoliert. Solche Systeme werden in Flugzeugen eingesetzt (INS) und können dort zur autonomen Navigation verwendet werden. Allerdings sind solche Systeme sehr teuer und fĂŒr Fahrzeuge mit einer hohen Dynamik in ihrer Bewegung (hĂ€ufiger Wechsel der Richtung und der Geschwindigkeit) nur mit hohem Aufwand genau genug.

Fest eingebaute Systeme in Kraftfahrzeugen (Werkseinbauten) ĂŒberbrĂŒcken Bereiche ohne Satellitenkontakt zusĂ€tzlich durch Radsensoren, die die zurĂŒckgelegte Strecke relativ genau und Richtungswechsel mit hinreichender Genauigkeit nachfĂŒhren können. Bei mobilen GerĂ€ten muss die Software diese Berechnung leisten. FĂ€llt das Signal aus, gehen diese Systeme davon aus, dass der Fahrer sich an die vorgegebene Route hĂ€lt und seine Geschwindigkeit nicht Ă€ndert.

Die wesentliche Besonderheit bei Kfz-Navigationssystemen ist die Routenplanung, die in dieser Form und vor allem in dieser KomplexitÀt weder in der Schifffahrt noch in der Luftfahrt so gefordert ist.

Möglichkeiten

Wie bereits oben erwĂ€hnt, ist mithilfe von Navigationssystemen auch ein Navigieren in unbekannten Gebieten möglich. Nachdem das GerĂ€t alle notwendigen Daten zur VerfĂŒgung hat (derzeitige Position, aktuelles Kartenmaterial und gewĂŒnschter Zielort), ist keine weitere Bedienung mehr notwendig. Ein hĂ€ufiger Blick auf die Karte zur Positionsbestimmung durch Straßennamen entfĂ€llt gĂ€nzlich, sofern das System einwandfrei funktioniert, was Zeit und MĂŒhe spart.

Moderne Systeme empfangen zusĂ€tzlich TMC oder TMCpro und berechnen bei Staus selbststĂ€ndig oder auf Wunsch eine Umleitungsroute. Dabei wird nicht nur das Vorhandensein einer Behinderung als Grund fĂŒr die Umleitung angesehen, sondern die zu erwartende VerspĂ€tung (stockender Verkehr, Stau, Unfall sowie Vollsperrung haben systembedingt andere Werte, die jedoch auch manuell geprĂŒft ĂŒber TMC verbreitet werden) bei einem Betroffensein von der gemeldeten Behinderung. Parallel dazu wird eine Umleitungsroute berechnet und die benötigte Zeit zum ZurĂŒcklegen mit dem Zeitaufwand der ursprĂŒnglichen Strecke plus der zu erwartenden VerspĂ€tung verglichen. Erst wenn ein Umgehen der Störung sinnvoll ist (= Zeitersparnis), berĂŒcksichtigt das Navigationssystem die Meldung. Der TMC-Dienst ist vor allem im Ausland nĂŒtzlich, da man die verlesenen Verkehrsmeldungen nicht mehr verstehen können muss bzw. sie aufgrund einer einheitlichen internationalen Codierung auf dem System in der gewĂŒnschten Sprache dargestellt werden. Dieses Signal steht allerdings nicht in allen LĂ€ndern (kostenlos) zur VerfĂŒgung.

Je nach Kartenmaterial können sogenannte POI (Points of Interests) angesteuert werden. Diese Punkte sind mit ihren Eigenschaften (Tankstelle, RaststĂ€tte, Restaurant o. Ä.) und ihren Koordinaten auf der Karte gespeichert. Um Eingabezeit zu sparen, steht oft auch ein Speicher fĂŒr wichtige Ziele zur VerfĂŒgung, welche hĂ€ufig angefahren werden.

DarĂŒber hinaus werden manche Navigationssysteme mit einem Warndienst fĂŒr Radarfallen oder Ampelblitzer ausgestattet. Moderne Navigationssysteme oder Smartphone-Apps können mithilfe einer Internetverbindung ĂŒber das Mobilfunknetz auch Daten ĂŒber mobile Radarkontrollen empfangen, sofern sie von anderen Nutzern gemeldet wurden. Allerdings ist der Betrieb derartiger Systeme in Deutschland gemĂ€ĂŸ § 23 Abs. 1c StVO wĂ€hrend der Fahrt auf öffentlichen Straßen verboten. Auch in anderen LĂ€ndern, unter anderem in Österreich, ist es nicht gestattet, solche Informationsdienste wĂ€hrend der Fahrt zu betreiben. Es ist jedoch legal, solche Informationen zur Routenplanung heranzuziehen.

Navigationssysteme in Kraftfahrzeugen bringen Vorteile, obwohl eine gewisse HĂ€ufung von UnfĂ€llen zu beobachten ist, die auf Ablenkung des Fahrers durch die Bedienung des GerĂ€tes zurĂŒckzufĂŒhren sind. Die Bedienung des GerĂ€tes durch den Fahrer ist wĂ€hrend der Fahrt gemĂ€ĂŸ § 23 Abs. 1a StVO in Deutschland verboten, wenn zur Bedienung eine Hand genutzt wird. Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem bei der Fahrt in unbekannten StĂ€dten rund 50 % der Konzentration fĂŒr das Ablesen von Wegweisern, das korrekte Einordnen und Kontrolle der eigenen Position und somit fĂŒr die Navigation benötigt wird. Zudem wird angenommen, dass bis zu 30 % der Verzögerungen im stĂ€dtischen Kfz-Verkehr, besonders durch Staus, durch Personen verursacht werden, die auf der Suche nach einer bestimmten Adresse oder einer Parkmöglichkeit sind. Oftmals verleitet die Angst, eine Abfahrt zu verpassen und nicht mehr zurĂŒckzufinden, insbesondere weniger geĂŒbte Fahrer zu riskanten Fahrmanövern (hastige Spurwechsel, starke Bremsmanöver usw.) und steigert dadurch die Unfallgefahr.

Mittlerweile sind fĂŒr mobile PDA- und PNA-NavigationsgerĂ€te umfangreiche AufrĂŒstungen mit nachtrĂ€glich aufspielbarer Software möglich. Die AufrĂŒstmöglichkeiten reichen von tagesaktuellen POI-Datenbanken bis hin zu nachladbaren Anwendungen, HörbĂŒchern, Filmen und Geocaching-Anwendungen sowie Wanderkarten.

Beispiele fĂŒr Zusatzmöglichkeiten im Navigationssystem sind somit:

‱ TMC oder TMCpro
‱ TPEG (Transport Protocol Experts Group)
‱ POIs
‱ Multimedia-Anwendungen
‱ Geocaching

Bauformen

Die Ă€lteste Bauform von Kfz-Navigationssystemen sind so genannte WerkseinbaugerĂ€te. Seit Anfang der 1990er Jahre bieten verschiedene Automobilhersteller Kfz-Navigationssysteme als Sonderausstattung an. Diese Systeme bestehen aus einer GNSS-Antenne, die in der Regel am Dach des Kraftfahrzeuges montiert wird, einem SteuergerĂ€t, ĂŒber das die Benutzereingaben getĂ€tigt werden, einem Massenspeicher, von dem das Kartenmaterial gelesen wird, und mindestens einem Display, ĂŒber das die Fahrempfehlungen ausgegeben werden.

Bei Ă€lteren GerĂ€ten befindet sich der Massenspeicher und die Bedieneinheit im Kofferraum, die Fahrempfehlungen werden ĂŒber ein kleines Display hinter dem Lenkrad, manchmal auch akustisch ĂŒber das Autoradio ausgegeben.

Bei modernen GerĂ€ten sind Laufwerk und Bedieneinheit oft im Autoradio integriert. Bei ausreichender Arbeitsspeicherausstattung kann das als Massenspeicher verwendete CD- bzw. DVD-Laufwerk nach Berechnung der Route wĂ€hrend der Fahrt trotzdem als MusikabspielgerĂ€t verwendet werden. Diese GerĂ€te sind oft höher als normale Autoradios (meist zweifach DIN-Schacht) und ermöglichen daher auch grĂ¶ĂŸere Bildschirme. AusfĂŒhrungen mit Farbbildschirm (zum Beispiel das Radio Navigation System MFD) zeigen oft eine straßenkartenĂ€hnliche Darstellung der nĂ€heren oder weiteren Umgebung, wĂ€hrend GerĂ€te mit Monochromdisplay meistens nur Richtungspfeile als Fahrtrichtungs-Symbol zeigen. Der große Vorteil dieser Bauart ist, dass neben dem GNSS-Signal oft auch andere Informationen wie beispielsweise Tachoimpulse oder Informationen eines Richtungssensors zur VerfĂŒgung stehen, die auch dann eine genaue Positionierung erlauben, wenn das GNSS-Signal zu schwach oder kurzzeitig ganz abgeschirmt ist. Zudem können fĂŒr die Richtungsansagen die Autolautsprecher dienen, wĂ€hrenddessen die LautstĂ€rke der Radio- bzw. Musikwiedergabe automatisch abgesenkt wird.

Trotzdem hat sich, nicht zuletzt wegen der extremen Preisdifferenz und der InnovationsmĂŒdigkeit der Kfz-Hersteller, in den letzten Jahren der Verkaufsanteil von portablen Navigationssystemen wesentlich rasanter entwickelt. Im Jahr 2006 wurden in Europa ca. neun Millionen tragbare Navigationssysteme verkauft, im Vergleich zu vier Millionen fest eingebauter durch die Automobilhersteller. Mit der weiten Verbreitung von Smartphones, die zumeist ĂŒber ein ausreichend großes Display und einen prĂ€zisen A-GPS-EmpfĂ€nger besitzen, sinken die Verkaufszahlen von tragbaren NavigationsgerĂ€ten zunehmend. Fast alle bekannten Hersteller von tragbaren Navigationssystemen – wie etwa TomTom, NAVIGON oder Route 66 – bieten eine App mit Ă€quivalentem Funktionsumfang. Der Vorteil dieser GerĂ€te ist, dass der Benutzer sie meistens bei sich trĂ€gt und direkt zu eingespeicherten Kontaktadressen navigieren kann. Bei bestehender Internetverbindung können auch hochauflösende Stauinformationen abgerufen werden, die – anders als bspw. TMC – auch kleine Nebenstraßen berĂŒcksichtigen.

Bei der Nutzung von Navigationssystemen am Motorrad empfiehlt sich der Einsatz einer Motorrad-Gegensprechanlage.

Viele Navigationssysteme haben den Nachteil, dass keine freie Auswahl des Kartenmaterials möglich ist, sondern ausschließlich Karten des jeweiligen Herstellers verwendet werden können. Aus diesem Grunde wurde die Physical Storage Format Initiative ins Leben gerufen, die vor 2019 zur Navigation Data Standard Organisation ĂŒbergegangen war. Das ist ein Zusammenschluss von Autoherstellern, Systemherstellern und Kartendatenlieferanten, die gemeinsam Standardformate fĂŒr Navigationsdatenbanken definieren. Seit 2012 sind Navigationssystemen verfĂŒgbar, die diese Formate nutzen.

NavigationssystemunfÀlle

Eine Gefahrenquelle stellen FĂ€hrverbindungen ĂŒber FlĂŒsse dar, die manche Navigationssysteme als durchgehende Fahrbahn vermitteln. Kommt Nebel hinzu, werden Verkehrszeichen, die auf die FĂ€hre hinweisen gelegentlich ĂŒbersehen und die Autofahrer landen dann im Fluss. In Köln-Langel hat es diesbezĂŒglich eine Unfallserie gegeben. 2009 geriet ein ortsunkundiger Taxifahrer mit einem Fahrgast in den Rhein. Beide Personen konnten sich ans Ufer retten. 2010 ereignete sich ein Ă€hnlicher Unfall, die beiden Fahrzeuginsassen dieses Autos konnten sich ebenfalls retten. Als die Feuerwehr das Fahrzeug zur Sicherung des Schifffahrtsweges bergen wollte, entdeckten die Feuerwehrleute ein weiteres Kfz-Wrack im Strom. Bei der SĂ€uberung dieses Fahrzeuges entdeckten sie dann die skelettierte Leiche eines seit vier Jahren vermissten Mannes.cite-ref-25[25] 2011 soll ein NavigationsgerĂ€t ebenfalls einen tödlichen Unfall verursacht haben. Der Lastwagenfahrer war am Anleger einer FĂ€hre irrtĂŒmlich in den Fluss gefahren und umgekommen.cite-ref-26[26]

Fahrrad-Navigationssysteme

Mit Stand Mitte des Jahres 2025 ist festzustellen, dass es auch weiterhin eine Auswahl an NavigationsgerĂ€ten speziell fĂŒr die Fahrrad- und Pedelec-Nutzung gibt. Allerdings ist zwischenzeitlich, d. h. seit Ende des Jahres 2021, beispielsweise das ĂŒber rund 10 Jahre in Deutschland recht beliebte Fahrrad-Navigationssystem „Teasi“ bzw. „Teasi-Tahuna“ eingestellt wordencite-ref-teasi21-27-0[27], herstellerseitig mit der Aussage: „Der Markt fĂŒr FahrradnavigationsgerĂ€te hat sich stark gewandelt. Inzwischen sind die integrierten Navigations-Apps in Smartphones sehr gut ausgereift und stellen fĂŒr Biker eine gute Alternative dar, sodass wir uns entschieden haben, keine weiteren GPS GerĂ€te bzw. entsprechendes Zubehör der Marke TAHUNA zu vertreiben“. Das bestĂ€tigt und verdeutlicht, dass die als Smartphone-App nutzbaren digitalen Fahrrad-Radroutenplaner, die Communitybasierten ebenso wie die Kommerziellen, mittlerweile eine verbreitete und gut nutzbare Alternative zu reinen Fahrrad-Navigationssystemen darstellen. Personen, die spezielle Fahrrad-Navigationssysteme weiterhin befĂŒrworten, sind i. d. R. Radvielfahrer und sie begrĂŒnden dies insbesondere mitcite-ref-plao-28-0[28] aus ihrer Sicht deutlich mehr Regenrobustheit, mit deutlich lĂ€ngeren Akku-Laufzeiten sowie mit unkomplizierteren Anschlussmöglichkeiten seitens der reinen Fahrrad-NavigationsgerĂ€te.

Outdoor-Navigationssysteme

GerÀtearten

GNSS-EmpfĂ€nger fĂŒr die Navigation oder Ortung im Freien sind ĂŒblicherweise HandgerĂ€te. Sie können entweder mit einem Armband am Handgelenk (Ă€hnlich der Armbanduhr) oder einfach in der Hand bzw. mit einer GĂŒrtelschlaufe getragen werden. Manche GerĂ€te bieten spezielle Halterungen, mit denen sie am Lenker eines Zweirades (Fahrrad oder Motorrad) befestigt werden können. Einige Hersteller bieten fĂŒr den Outdoor-Einsatz optimierte GerĂ€te an. Sie zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise (wasserdicht, stoßfest) aus. Manchmal werden fĂŒr den Einsatz im Sonnenlicht besser geeignete transflektive und entspiegelte Displays verwendet. Diese lassen sich auch ohne zusĂ€tzliche Hintergrundbeleuchtung benutzen, was zu lĂ€ngeren Betriebszeiten beitrĂ€gt.

FĂŒr blinde und sehbehinderte Menschen gibt es spezielle Navigationssysteme, die ihre Informationen per Sprachausgabe zugĂ€nglich machen. Diese Navigationssysteme nutzen ebenfalls die satellitengestĂŒtzte Navigation ĂŒber GNSS. Die Datenaus- und -eingabe verlĂ€uft entweder ĂŒber eine eigens entwickelte Steuereinheit oder ĂŒber ein Mobiltelefon.

GNSS-Daten und Karten

Auf vielen Outdoor-Navigationssystemen können digitale, topographische Karten abgespeichert und zum Navigieren verwendet werden. Es lassen sich zwei Arten digitaler Karten unterscheiden: Raster- und Vektorkarten. Rasterkarten bestehen wie Digitalfotos aus vielen kleinen Bildpunkten (Pixeln). Ihr Kartenbild Ă€hnelt dem von Papierkarten, damit wird vielen Anwendern die Orientierung erleichtert. Vektorkarten bestehen dagegen aus Punkten, die mit Linien verbundenen sind. In Ă€lteren GerĂ€ten werden diese in eher schematischer Weise als Karte dargestellt. Mit den Elementen einer Vektorkarte sind i. d. R. (im Gegensatz zu Rasterkarten) weitere Informationen verknĂŒpft, z. B. Höhenangaben oder Straßennamen und -Klassifikationen.

Wie bei Straßenkarten können auf topografischen Karten Routen entlang des Wegenetzes berechnet werden. Einige GerĂ€te bieten Sprachansagen, mit denen auf den Streckenverlauf hingewiesen wird.

Aufgrund des hohen Preises bietet die Vermarktung von Kartenpaketen ein wichtiges Standbein fĂŒr die NavigationsgerĂ€tehersteller. Jedoch ist es fĂŒr die meisten GerĂ€te möglich, die Geodaten des freien Projektes OpenStreetMap (OSM) zu nutzen.

Satellitennavigation versus Karte und Kompass

Die Navigation mithilfe von Satelliten unterliegt drei hauptsĂ€chlichen technischen EinschrĂ€nkungen. Sind fĂŒr eine Region zu wenig Satelliten im Einsatz, beziehungsweise ist ihre Verteilung am Himmel (von der Position des Nutzers aus gesehen) ungĂŒnstig, können die Berechnungen ungenau oder falsch sein oder die Positionsbestimmung fĂ€llt völlig aus. Am Boden können FelswĂ€nde oder HĂ€user den Empfang verhindern oder durch Reflexionen zu falschen Berechnungen fĂŒhren. Obwohl die technische Weiterentwicklung der GerĂ€te diese Probleme mehr und mehr beseitigt oder verringert, bleiben die Unsicherheiten durch natĂŒrliche Störungen bestehen: Da die Positionsberechnung von einer möglichst genauen Laufzeit der Signale abhĂ€ngig ist, können etwa besonders tief am Horizont stehende Satelliten, deren Signale eine deutlich lĂ€ngere Strecke durch die AtmosphĂ€re zurĂŒcklegen mĂŒssen, oder ein besonders hoher Wasserdampfanteil in der AtmosphĂ€re zur Verlangsamung der Signale und damit zu Berechnungsfehlern fĂŒhren. DarĂŒber hinaus ist es nicht auszuschließen, dass das US-Verteidigungsministerium aus militĂ€rischen GrĂŒnden zukĂŒnftig irgendwann wieder eine GenauigkeitsverfĂ€lschung durch beabsichtigte Signalstörungen vornimmt, wie es bis zum 2. Mai 2000 der Fall war. Die genannten Probleme sind bereits heute Ausnahmen, die nur selten auftreten. Viel grĂ¶ĂŸer ist bei mehrtĂ€gigen Wildnistouren das Problem, die Energieversorgung (Akkus, Batterien) sicherzustellen.

Obwohl GPS-GerĂ€te im Gegensatz zur klassischen Navigation mit topografischer Karte und Magnetkompass offensichtliche Vorteile haben, sehen Fachleute darin nur ein ergĂ€nzendes GerĂ€t, das etwa die Positionsbestimmung erleichtert. FĂŒr Laien ist diese EinschĂ€tzung ungewöhnlich, da GPS-GerĂ€te grundsĂ€tzlich bei jedem Wetter (Sturm, Regen, Nebel) einsetzbar sind, eine sehr genaue Ortsbestimmung und in der Regel eine unkomplizierte Ermittlung der Marschrichtung zulassen und kein Wissen ĂŒber Winkelfunktionen, Gitternetze von Karten oder die Missweisung der Kompassnadel nötig ist. Doch gerade die große VirtualitĂ€t des GPS-Displays und die scheinbare Sicherheit, dass das GerĂ€t auch bei irrtĂŒmlich eingeschlagenen Routen immer zuverlĂ€ssig in Richtung Ziel zeigt, birgt den grĂ¶ĂŸten Nachteil der Satellitennavigation im Outdoorbereich: WĂ€hrend Karte und Kompass stĂ€ndig einen Abgleich mit der Wirklichkeit erfordern, verlagert sich die Aufmerksamkeit beim GPS vorwiegend auf das GerĂ€t. Eine Verifizierung der Daten – etwa die Beurteilung der Gangbarkeit der gewĂ€hlten Route – ist ohne detailreiche Karte schwierig oder unmöglich. Das notwendige Wissen bei der Kompassnavigation, die zwangslĂ€ufig hĂ€ufigere Kontrolle von Standort und Richtung sowie die grĂ¶ĂŸere Ungenauigkeit zwingen zu mehr Vorsicht und geben dadurch faktisch grĂ¶ĂŸere Sicherheit als ein GPS-GerĂ€t. So kann es etwa lebensgefĂ€hrlich sein, dem GPS blind zu vertrauen und bei Nacht oder Nebel im Hochgebirge weiterzugehen.cite-ref-29[29]

Indoor-Navigationssysteme

Indoor-Navigationssysteme sind aufgrund schwacher GNSS-Signale innerhalb von GebĂ€uden auf alternative Technologien angewiesen. Der Markt im Bereich Indoor-Lokalisierung wuchs seit 2014 um durchschnittlich 36,5 % pro Jahr.cite-ref-30[30] FĂŒr das Jahr 2019 wurde eine GrĂ¶ĂŸe von 4,424 Milliarden USD prognostiziert.

Indoor-Navigation beruht auf der technischen Möglichkeit, Personen bzw. deren Smart Devices in InnenrĂ€umen mit hinreichender Genauigkeit zu lokalisieren. Die Lokalisierungstechnologien ermöglichen außerdem das sogenannte „Asset Tracking“, das Nachverfolgen (tracken) von GĂŒtern und GegenstĂ€nden in der Logistik und im produzierenden Gewerbe. Insbesondere das Asset Tracking als Element des sog. IIoT (industrial internet of things) verspricht den beteiligten Unternehmen große Marktchancen.cite-ref-31[31]

Karten von InnenrÀumen

FĂŒr die Navigation im Raum werden genaue Karten von InnenrĂ€umen benötigt. Heutzutage werden diese dreidimensionalen Karten mit terrestrischen Laserscannern erstellt. Da dieses Verfahren sehr lange braucht und aus diesem Grund zu teuer ist, um alle öffentlichen Einrichtungen zu scannen, entwickeln mehrere Unternehmen und Start-ups neue Verfahren. Apple hat 2013 das Unternehmen WiFiSlam gekauft, das InnenrĂ€ume abbilden will, indem es die Routen aller Smartphone-Nutzer durch ein GebĂ€ude trackt und auswertet.cite-ref-32[32] Die Start-ups NavVis aus Deutschland, RFSpot aus Kalifornien und Viametris aus Frankreich stellen ein Produkt her, das InnenrĂ€ume bis zu 100 Mal schneller scannt als herkömmliche Laserscanner.cite-ref-33[33] Dabei setzten die drei Unternehmen nicht nur auf Laserscanner, sondern auf hochauflösende Kameras, die eine 360°-Ansicht erstellen.

Technologien

WLAN-basierte Ortung: WiFi-Netze sind preisgĂŒnstig und weit verbreitet. Allerdings ist die Positionierung ĂŒber WiFi noch sehr ungenau. Per WiFi-Triangulation wird die SignalstĂ€rke von mindestens drei Hotspots oder anderen bekannten WLAN-Sendern gemessen und darĂŒber die Position bestimmt.

Beacon: Im Innenraum werden kleine Signalgeber, Beacons genannt, platziert und senden Signale die von einem Smartphone gemessen werden können. Die Daten werden per Bluetooth ĂŒbertragen.

Ultrabreitband: Ultrabreitband (Ultra-wideband, UWB) ist eine Nahbereichsfunkkommunikation, die auf einem Laufzeitverfahren (Time of Flight) basiert. Die Position wird durch die Messung der Lichtlaufzeit zwischen einem Objekt und mehreren EmpfĂ€ngern bestimmt. Durch die hohe Genauigkeit der Lokalisierung und geringe Latenzzeiten eignet sich diese Technologie vor allem fĂŒr Anwendungen im industriellen Umfeld.cite-ref-34[34]

Sensoren: Jedes Smartphone enthĂ€lt inzwischen Sensoren, die eine Beschleunigung in mehreren Raumachsen messen können. Sobald das Smartphone die initiale Position des Nutzers durch GNSS, WiFi oder mobile Daten erkannt hat, können diese Sensoren genutzt werden, um den zurĂŒckgelegten Weg des Nutzers abzuschĂ€tzen.

Erdmagnetismus: Sensoren fĂŒr Magnetfelder können durch Erdmagnetismus die Position des Nutzers in einem zweidimensionalen Gebilde bestimmen.

Kamera: Die Kamera des Smartphones nimmt den Innenraum auf und gleicht das Bild mit anderen Fotos ab, die in einer Datenbank abgelegt sind. Dadurch kann der Standort bestimmt werden.cite-ref-35[35]

Optische Marker: Im GebĂ€ude angebrachte Marker können mit der Kamera eines Smartphones erkannt werden. Über die Marker ist die Position (LĂ€nge, Breite, Höhe ĂŒber dem Boden, Orientierung) ermittelbar. Bei dieser Technologie gibt es keine aktiven Teile in der GebĂ€udeinfrastruktur.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]

VLC: Eine prĂ€zise Technologie zur Positionierung (genauer als 30 cm) und Navigation in InnenrĂ€umen bietet die Positionierung auf Lichtbasis (Visible light communication). Dabei werden Daten oder Informationen mithilfe des Übertragungsmediums Licht ĂŒbertragen. Die Frequenz des zur Übertragung genutzten Lichtes befindet sich dabei im sichtbaren Bereich zwischen 400 THz (750 nm; 1 THz = 1000 GHz) und 800 THz (375 nm). Zur Erzeugung des benötigten Lichtes werden Leuchtstofflampen oder LEDs verwendet. Im Jahr 2015 hat Philips Lighting VLC gemeinsam mit dem deutschen Startup Favendo zur Marktreife entwickelt und auf Basis der Technologie ein Indoor Positioning System (IPS) entwickelt, das neben Richtungsangaben auch Notification und Analytics umfasst. Philips nutzt dafĂŒr eine Kombination aus Visible Light Communications Technologie, Bluetooth und den Inertialsensoren von Smartphones. Die Technologie ist in verschiedenen SupermĂ€rkten in Frankreichcite-ref-39[39] und Deutschlandcite-ref-40[40]cite-ref-41[41] im kommerziellen Einsatz.

Anbieter und Anwendungsbeispiele

In Deutschland gehörten 2017 Infsoft und Favendo zu den marktfĂŒhrenden Unternehmen auf dem Gebiet der Indoor-Navigation und Indoor-Positionsbestimmung.

Indoor-Navigationssysteme sind inzwischen zur Marktreife entwickelt und finden Anwendung in vielen verschiedenen Branchen. Interessante AnwendungsfÀlle gibt es beispielsweise im Bereich Industrie, Logistik, dem Gesundheitswesen sowie an FlughÀfen und Bahnhöfen.

Der Frankfurter Flughafen bietet seinen Passagieren und Besuchern zum Beispiel eine Beacon-basierte Indoor-Navigation via App an.cite-ref-42[42] An verschiedenen Bahnhöfen unterstĂŒtzt eine Navigationslösung auf Basis von Beacons tĂ€glich die Kunden der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) dabei, das richtige Gleis und viele weitere Points of Interest auf dem besten Weg zu erreichen.cite-ref-43[43] Die SAP Arenacite-ref-44[44] und die PreZero-Arenacite-ref-45[45] verfĂŒgen ebenfalls ĂŒber Installationen fĂŒr eine Indoor-Navigation, die Besucher mittels App nutzen können. Auch im UniversitĂ€tsspital Basel können sich Patienten, Besucher und Mitarbeiter zu ihrem Ziel navigieren lassen.cite-ref-46[46] DarĂŒber hinaus etablieren sich mobile Indoor-Navigationssysteme seit 2017 zudem mehr und mehr als Element von sogenannten Smart Buildings.

Luftfahrt

Siehe auch

:

Flugnavigation

und

Navigationsinstrument

Schifffahrt

Sogenannte Kartenplotter haben in der Berufsschifffahrt fast komplett und in der Sportschifffahrt schon teilweise die klassischen Seekarten ersetzt.

MilitÀr

MilitĂ€rische Anwender rechnen damit, dass ĂŒbliche Navigationssysteme vom Gegner gestört werden.

Das autonome Hydrofoil-Boot Kraken3 Scout Medium nĂŒtzt GPS, doch schaltet bei schlechtem Empfang um auf das alternative PrĂ€zisionsnavigationssystem HalNav. Das nutzt Himmelspolarisation, Sonnen- und Mondverfolgung, Himmelsverfolgung, Inmarsat-Satellitenpositionierung und Lagesensoren, um die genaue Position des Boots zu ermitteln.cite-ref-47[47]

Kritik an Navigationssystemen

Navigationssysteme haben bereits einen mitunter dramatischen Verlust der rĂ€umlichen Orientierung zur Folge.cite-ref-adac-48-0[48] Wobei auch Art und Ausgestaltung der Navigationssysteme beim drohenden Verlust der rĂ€umlichen Orientierung eine Rolle spielen.cite-ref-49[49] Man spricht von Orientierungs-Analphabetencite-ref-50[50] und ein Kabarettist sagte gar: „Ein Navi im Auto ist der erste Schritt zum betreuten Wohnen.“cite-ref-51[51]

„Prof. Dirk Burghardt von der TU Dresden spricht von einem ‚SchlĂŒsselloch-Effekt‘ bei den Navi-Nutzern: Auf den kleinen Displays an der Autoscheibe oder im Armaturenbrett sehen sie wĂ€hrend der Fahrt lediglich einen kleinen Ausschnitt ihrer Umgebung, sie fahren zwar, aber erfahren nichts mehr ĂŒber die Gegend, die sie gerade passieren. Und das hat Folgen. Wissenschaftler von der Uni Salzburg schickten zwanzig Autofahrer auf eine zehn Kilometer lange Teststrecke, die eine HĂ€lfte ausgestattet mit einem Navi, die andere mit einer Landkarte. Den RĂŒckweg galt es anschließend ohne Hilfsmittel zu finden. Das Ergebnis: Die Kartennutzer waren schneller zurĂŒck und verfuhren sich seltener. Offenbar hatten sie sich wĂ€hrend der Hinfahrt aktiv mit ihrer Umgebung auseinandergesetzt, selbststĂ€ndig Entscheidungen getroffen. So war in ihrem Kopf eine mentale Landkarte entstanden, auf die sie sich spĂ€ter stĂŒtzen konnten. Ganz anders die Navi-Nutzer. Als passive ‚BefehlsempfĂ€nger‘ hatten sie sich vergleichsweise gedankenlos auf die jeweilige Anweisung verlassen, ohne sich unterwegs Abzweigungen oder Weggabelungen einzuprĂ€gen. Sie brauchten fĂŒr die RĂŒckfahrt durchschnittlich zehn Minuten lĂ€nger, verfuhren sich fast dreimal so oft.“cite-ref-adac-48-1[48]

Siehe auch


Weblinks

Commons

: Navigationssystem

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Navigationssystem

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Navigation – Grundlagen der Ortung, StöreinflĂŒsse, Komponenten, Route
‱ Fotos und Informationen zum ersten Straßennavigationssystem, dem Electro Gyrocator von Honda
‱ Produkttests und ausfĂŒhrliche Informationen zu Spezielle Navigationssysteme fĂŒr Blinde und Sehbehinderte im INCOBS
‱ Hans-RĂŒdiger Etzold: Der elektronische Lotse steht bereit. Verkehrsleitsysteme werden auf unseren Straßen fĂŒr mehr Sicherheit sorgen – Bei einer Erhöhung der Kfz-Steuer um sieben Mark fĂŒr ein Jahr wĂ€re die Installation bereits bezahlt. 21. Dezember 2014, abgerufen am 18. Dezember 2019 (Beschreibung der ersten Systeme wie ALI von Blaupunkt, City-Pilot von VDO; Foto eines Systems von Daimler-Benz; enthĂ€lt Link zu einem PDF mit dem zugrundeliegenden Zeitungsartikel vom 2. Dezember 1983).

Literatur

‱ Jan Wendel: Integrierte Navigationssysteme. Sensordatenfusion, GPS und Inertiale Navigation. Oldenbourg, MĂŒnchen u. a. 2007, ISBN 978-3-486-58160-7

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ top agrar System-Vergleich - Weniger Stress mit GPS? 12. Februar 2015, abgerufen am 7. Januar 2020.
cite-note-22. ↑ Ortungsverfahren im Straßenbau. 15. April 2015, abgerufen am 7. Januar 2020.
cite-note-33. ↑ Google Maps Navigation (Memento vom 12. Juni 2010 im Internet Archive)
cite-note-44. ↑ Hier entlang – 40 Jahre Navigationssysteme. In: Heinz Nixdorf Forum. 24. August 2021, abgerufen am 19. Januar 2024.
cite-note-55. ↑ Patent US1040345A: Combined Road-map and Odometer.. Veröffentlicht am 8. Oktober 1912, Erfinder: Joseph W. Jones, New York.‌
cite-note-66. ↑ Patent US1180239A: Signaling Device.. Angemeldet am 17. MĂ€rz 1910, veröffentlicht am 18. April 1916, Erfinder: Lee S. Chadwick, Pottstown, Pennsyl..‌
cite-note-77. ↑ Patent AT55809B: Wegweiser und -beschreiber fĂŒr Fahrzeuge. Angemeldet am 17. Februar 1911, veröffentlicht am 1. Mai 1912, Anmelder: SocietĂ  Italiana Segnalatore Automatico.‌
cite-note-88. ↑ Patent FR427674A: Indicateur pour signaler et indiquer la route d'un vĂ©hicule.. Angemeldet am 11. Februar 1911, veröffentlicht am 10. August 1911, Anmelder: SocietĂ  Italiana Segnalatore Automatico.‌
cite-note-99. ↑ Patent US1168053A: Vehicle Signaling System.. Angemeldet am 17. Juli 1914, veröffentlicht am 11. Januar 1916, Anmelder: Alexander P. Brown, Trustee of Boston, Mass., Erfinder: George Boyden, New York.‌
cite-note-1010. ↑ Patent US1396553A: Map-Holder.. Angemeldet am 21. Februar 1921, veröffentlicht am 8. November 1921, Erfinder: John J. Bovy.‌
cite-note-1111. ↑ Historisches Navi. Abgerufen am 19. Januar 2024.
cite-note-1212. ↑ Historisches Navi. Abgerufen am 19. Januar 2024.
cite-note-1313. ↑ Navigationssystem 1980 - ALI (Autofahrer Leit- und Informationssystem). In: YouTube. Abgerufen am 10. September 2022.
cite-note-1414. ↑ Andreas KrĂ€mer: Das vergessene GPS "ALI": So weit war die Technik schon 1980. In: Man On A Mission. 26. August 2018, abgerufen am 10. September 2022.
cite-note-1515. ↑ Saarland Stadtatlas. 2. Auflage. RV Reise- und Verkehrsverlag, Berlin/Stuttgart/GĂŒtersloh/MĂŒnchen (1987/88).
cite-note-1616. ↑ Technical Development Electronics Parts. Toyota Motor Corporation, 2012, abgerufen am 17. Januar 2015.
cite-note-1717. ↑ Toyota Crown Royal 1987. In: http://www.favcars.com/. Abgerufen am 19. Januar 2015.
cite-note-1818. ↑ https://global.toyota/en/detail/7802997
cite-note-1919. ↑ 1993 Eunos/Mazda Cosmo Classic Drive Uncosmopolitan: Meet the Rarest Mazda in America. In: Motor Trend. TEN: The Enthusiast Network, Februar 2012, abgerufen am 18. Januar 2015.
cite-note-2020. ↑ Eunos Cosmo. In: http://www.msprotege.com/. Abgerufen am 19. Januar 2015.
cite-note-2121. ↑ https://global.toyota/en/detail/7835769
cite-note-2222. ↑ Technical Development Electronics Parts. Toyota Motor Corporation, 2012, abgerufen am 17. Januar 2015.
cite-note-2323. ↑ [Pressemappe (E38):] Der neue 7er BMW. The new BMW 7 Series. La. (PDF) Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, April 1994, abgerufen am 26. April 2016.
cite-note-2424. ↑ Google-Produkte - Nutzung in Deutschland 2016. Abgerufen am 7. Januar 2020.
cite-note-2525. ↑ RP Online: Leverkusen/Köln: Rhein: Auto mit Leiche geborgen. 18. November 2010, abgerufen am 11. Juli 2025.
cite-note-2626. ↑ General-Anzeiger Bonn: Navi lotste Fahrer in den Rhein. 4. November 2011, abgerufen am 11. Juli 2025.
cite-note-teasi21-2727. ↑ Aus fĂŒr Teasi/Tahuna. pocketnavigation.de, 12. August 2021, abgerufen am 20. August 2025.
cite-note-plao-2828. ↑ Fahrradcomputer vs. Smartphone, welches GerĂ€t ist besser zum Radfahren? planet-fahrrad.de, 16. Januar 2024, abgerufen am 20. August 2025.
cite-note-2929. ↑ Topografische Karten in der Schule - Grundlagen der Kartografie als SchlĂŒssel zum selbststĂ€ndigen Wissenserwerb. Abgerufen am 19. Januar 2024.
cite-note-3030. ↑ MarketsandMarkets - Revenue Impact & Advisory Company | Market Research Reports | Business Research Insights. Abgerufen am 13. Mai 2022.
cite-note-3131. ↑ Location-based Services: BedĂŒrfnisse und Markt wachsen weiter. 24. Oktober 2018, abgerufen am 16. Januar 2019.
cite-note-3232. ↑ Matthew Panzarino: What is WiFiSLAM and Why Did Apple Want It? 26. MĂ€rz 2013, abgerufen am 13. Mai 2022 (englisch).
cite-note-3333. ↑ navvis.com (Memento vom 15. Februar 2016 im Internet Archive)
cite-note-3434. ↑ Ultra wideband Indoor Localization Technologie. Archiviert vom Original am 30. Januar 2019; abgerufen am 30. Januar 2019.
cite-note-3535. ↑ Golem.de: IT-News fĂŒr Profis. Abgerufen am 13. Mai 2022.
cite-note-3636. ↑ Enhanced Accessibility for Mobile Indoor Navigation. Abgerufen am 26. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-3737. ↑ Fraunhofer FOKUS, ASCT | Indoor-Navigation. Abgerufen am 26. Februar 2025.
cite-note-3838. ↑ InnoVisions. 18. Januar 2021, abgerufen am 26. Februar 2025.
cite-note-3939. ↑ Where are the discounts. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 6. Mai 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.philips.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-4040. ↑ Two more indoor positioning projects sprout in European supermarkets. Abgerufen am 6. Mai 2017.
cite-note-4141. ↑ Favendo kooperiert mit Philips. (PDF) Abgerufen am 6. Mai 2017.
cite-note-4242. ↑ Thomas Meyer: Favendo fĂŒhrt FluggĂ€ste am grĂ¶ĂŸten deutschen Verkehrsflughafen zum Ziel. favendo.com, archiviert vom Original am 17. Januar 2019; abgerufen am 16. Januar 2019.
cite-note-4343. ↑ «Mein Bahnhof» App | SBB. Abgerufen am 30. Januar 2019.
cite-note-4444. ↑ SAP arena: Eine Arena lernt sprechen - IT/Kommunikation. Abgerufen am 16. Januar 2019.
cite-note-4545. ↑ TSG geht mit Favendo in die Beacon-Offensive | LandesPresseDienst. Abgerufen am 16. Januar 2019.
cite-note-4646. ↑ Durch das Labyrinth des Unispital | Gazzetta Magazin - Unispital Basel. Abgerufen am 30. Januar 2019.
cite-note-4747. ↑ Oliver BĂŒnte: Überwasserfahrzeug setzt Kamikazedrohnen ab. In: heise.de. 13. Mai 2025, abgerufen am 14. Mai 2025.
cite-note-adac-4848. ↑ ADAC: Warum Navis wie KrĂŒcken sind. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 13. April 2018.
cite-note-4949. ↑ ZEIT ONLINE: Sie haben von ihrem Ziel keine Ahnung. Abgerufen am 13. April 2018.
cite-note-5050. ↑ 3sat: Den Orientierungssinn nicht verkĂŒmmern lassen. Durch Navigationssysteme fehlt das Orientierungstraining. Abgerufen am 13. April 2018.
cite-note-5151. ↑ Der Kabarettist Philip Simon in Nightwash (WDR)